Relaunch des Webauftritts

(Klingenberg, ) Der Kirchheimer Kreis e.V., Verein der DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierten Sachverständige für EDV-Systeme, hat seinen Internetauftritt neu gestartet. Ziel der Neugestaltung war nicht nur aktuelle Informationenen in einem zeitgemäßen Format zu präsentieren, sondern darüber hinaus eine Plattform zu bieten, auf der die Mitglieder mit ihren Standorten und Themenschwerpunkten präsent sind.

Der Schwerpunkt der Vereinsarbeit und bleibt die Aus- und Fortbildung seiner Mitglieder. Das Selbstverständnis als EDV-Sachverständigen-Netz kommt an prominenter Stelle nun auch unter dem Logo zum Ausdruck. Auf der Übersichtskarte des Expertenportals wird es visuell greifbar: Ein dichtes Netz sorgfältig ausgewählter Experten, die durch Know-how überzeugen und einen ausgezeichneten Service bieten, erstreckt sich über das gesamte Bundesgebiet. Einen vom Kirchheimer Kreis zertifizierten Sachverständigen finden Sie auch in Ihrer Nähe.

Ein weiterer Schwerpunkt des Internetauftritts liegt in der Vorstellung der noch jungen Norm VdS 3473, die einen leichten Einstieg ins IT-Sicherheitsmanagement für Unternehmen jeder Größe ermöglicht. Sachverständige des Kirchheimer Kreis e.V. stellen ihre Expertise in diesem für die Unternehmenssicherheit wichtigen Bereich als Berater und Auditoren zur Verfügung.

Wirksame Strategien gegen Verschlüsselungstrojaner

Sachverständige Experten unterstützen bei einem effizienten Informationssicherheitsmanagement

(Klingenberg, ) Seit einigen Monaten schwappen immer neue Wellen von Schadsoftware durchs Netz, die betroffene Nutzer schamlos erpressen. Daten werden verschlüsselt oder gelöscht. Computer werden solange unbrauchbar gemacht bis ein Lösegeld gezahlt wird. In den ersten Generationen der Schadsoftware waren noch Fehler versteckt, die eine Entschlüsselung der Daten auch ohne Zahlung der geforderten Summe ermöglichten. Mit jeder neuen Welle werden nicht nur die Verschlüsselungen „besser“ auch die Verteilungsmechanismen werden immer perfider. Klassische Virenscanner bleiben wirkungslos, wenn eine neue Variante durchs Netz gejagt wird.

Im Falle einer Infektion hilft meist nur noch, die Daten aus dem Backup wiederherzustellen. Sofern es ein Backup gibt… und sofern das Backup nicht selbst Opfer des Verschlüsselungsangriffes wurde….

Angesichts des zu erwartenden Schadens ist dringend geraten, die Sicherungsstrategien zu überprüfen. In der Praxis sind viele Backupkonzepte leider mangelhaft und gegebenenfalls wirkungslos, weil sie nicht dem Stand der Technik entsprechen:

  • Datensicherungen müssen automatisch erfolgen. Manuelle Sicherungen dürfen ergänzend hinzutreten.
  • Datensicherungen müssen regelmäßig erfolgen. Die Abstände der Sicherungen können je nach Art und Wichtigkeit der Daten variieren. Je häufiger wichtige Daten verändert werden, desto häufiger sollten diese gesichert werden.
  • Datensicherungen beinhalten sensible, vertrauliche oder auch personenbezogene Daten. Sie müssen vor unbefugtem Schreib- und Lesezugriff geschützt werden.
  • Mindestens zwei unabhängige Datensicherungen müssen räumlich und logisch voneinander getrennt aufbewahrt werden, um eine gleichzeitige Schädigung von Daten und Sicherungen durch Katastrophen oder Sabotage zu verhindern.
  • Datensicherungen müssen ständig auf Vollständigkeit und Integrität überprüft werden. Der Erfolg der Datensicherungen muss regelmäßig durch testweises Wiederherstellen getestet werden.
  • Das Wiederherstellen der Daten muss in dem Zeitraum möglich sein, in dem die Verfügbarkeit der Daten gewährleistet sein muss.
  • Regelmäßigkeit bedeutet auch, dass die Regeln schriftlich dokumentiert werden. Es muss eine Datensicherungs-, eine Wiederherstellungs-, und eine Notfallplanung schriftlich fixiert werden. Das Vorgehen im Ernstfall muss mehreren Mitarbeitern bekannt sein.
  • Die Datensicherungsstrategien müssen regelmäßig überprüft und an den aktuellen Bedarf angepasst werden.

Auch bei der Nutzung eines Computers im privaten Umfeld oder in einem kleinen Unternehmen in denen heute oft externe Festplatten als Sicherungsmedium zum Einsatz kommen, sollten einige wichtige Regeln nicht außer Acht gelassen werden:

  • Melden Sie sich nur dann mit erweiterten Rechten an, wenn sie es tatsächlich müssen. Schadsoftware darf in der Regel nur das, was Sie als Benutzer dürfen
  • Verwenden Sie eine Sicherungssoftware, die in der Lage ist mit eigenen Rechten auf die Daten zuzugreifen: Die zu sichernden Daten muss sie lesen können. Auf die Sicherungsdaten benötigt nur die Sicherungssoftware Schreibzugriff.
  • Verwenden Sie mehrere Datenträger als Sicherungsziel, tauschen Sie sie regelmäßig aus und verwahren Sie sie getrennt voneinander.

Bei der Gestaltung, Umsetzung und Prüfung von Datensicherungen und Sicherungsstrategien helfen Ihnen die sachverständigen Experten vom Kirchheimer Kreis e.V. Viele der Sachverständigen sind darüberhinaus als VdS-anerkannte Berater für Cybersecurity in der Lage, Unternehmen bei der Einführung eines kosteneffizienten Informationssicherheitsmanagements zu unterstützen.

IHK zu Rostock wirbt um Bewerbung ISO 17024 zertifizierter IT Sachverständiger

Sachverständige werden ermutigt, ihre hohe Qualifikation auch als öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige einzubringen

(Klingenberg, ) In verschiedenen Sachgebieten steht die hohe Qualifikation, die nach der internationalen Norm DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierte Sachverständige unter Beweis zu stellen haben, bereits heute außer Frage.

Die IHKs sind auf der Suche nach Experten, die bereit sind, ihre besondere Sachkunde und Erfahrung als öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige einzubringen. In einigen Regionen Deutschlands herrsche inzwischen im Bereich der Informationswissenschaft ein eklatanter Mangel an hochqualifizierten Personen, die bereits seinen, sich dem Bestellungsverfahren zu unterziehen. Neben der fachlichen Qualifikation, die sowohl formal als auch inhaltlich durch eine Prüfungskommission geprüft wird, werden besondere Anforderungen an die persönliche Integrität gestellt. Vorteilhaft für die öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen sei, dass sie mit einem gesetzlich besonders geschütztes Qualitätssigel auftreten dürfen und sie von Gerichten bevorzugt berücksichtigt werden.

Erfahrungen der ISO 17024 zertifizierten Sachverständigen des Kirchheimer Kreis, die sich bereits einem Bestellungsverfahren unterzogen haben, belegen, dass die wiederholt vorgebrachten Forderungen nach einer höheren Transparenz des Verfahrens berechtigt sind. Indirekt wird dies auch von der IHK eingeräumt. So bestünde etwa die Möglichkeit, auf die Zusammensetzung der Prüfungskommission einzuwirken.

Die Öffentliche Bestelliung und Vereidigung und die Zertifizierung auf Basis der internationalen Norm DIN EN ISO/IEC 17024 sollten einandern nicht als Konkurrenten feindlich gegenüberstehen, sondern ihre Stärken im Sinne einer Qualitätssicherung im Sachverständigenwesen zusammenführen.