DIN EN ISO/IEC 17024

Die DIN EN ISO/IEC 17024 ist eine internationale Norm, die Kriterien für Organisationen festlegt, die Personen zertifizieren. Die Norm beruht auf der Vorgängernorm DIN EN 45013, die um zusätzliche Anforderungen an das Managementsystem der Personalzertifizierungsstellen ergänzt wurde.

Ein wichtiges Ziel der im Jahr 2003 verabschiedeten Norm ist die weltweite Harmonisierung von Zertifizierungsprozessen. Hierdurch sollen Niveau und Vergleichbarkeit von Qualifikationen gleichermaßen gewährleistet werden.

Kompetenz

Die Kompetenz ist ein Schlüsselbegriff des Qualitätsbegriffs der Norm.

Unter Kompetenz wird die nachgewiesene Fähigkeit verstanden, vorhandenes Wissen, technische Fertigkeiten und persönliche Befähigung problemorientiert anzuwenden. Kompetenz ist mehr als Wissen, zu Kompetenz gehört Können.

Unabhängigkeit

Aus dem Anspruch auf Vergleichbarkeit der Qualifikation folgt die Forderung nach der Unabhängigkeit der Prüfung. Sie muss ein nachvollziehbarer und aussagefähiger Nachweis der Kompetenzen sein.

Der Qualitätsnachweis begnügt sich nicht mit einer einmaligen Stichprobe, sondern bezieht die Kontrolle der berufspraktischer Tätigkeit ein. Nach erfolgter Zertifizierung wird die Betreuung und Überwachung von Arbeits- und Fortbildungsprozessen fortgeführt. Sie mündet einer regelmäßigen Re-Zertifizierung

Praxis

Durch die Orientierung und Bewährung an der Praxis gewinnt die Zertifizierung nach ISO 17024 in Wirtschaft und Verwaltung zunehmend hohe Akzeptanz.

Sachverstand

Im Sachverständigenwesen sichert die Zertifizierung eine Qualität auf höchstem Niveau.